LOA - Lösungsorientiertes Arbeiten in Veränderungsprozessen

 

Weiterbildung zur„Lösungsorientierten Prozessbegleiterin (SIS)“/
zum „Lösungsorientierten Prozessbegleiter (SIS)“

Was ist lösungsorientiertes Arbeiten?

Die lösungsorientierte Beratung / die lösungsfokussierte „Kurztherapie“ wurde von Steve de Shazer und seinem Team am BFTC (Brief Family Therapy Center) in Milwaukee entwickelt. Sie baut in ihrem Kern auf die Arbeiten von Milton Erickson auf und befasst sich mit der Konstruktion von Lösungen.

Die drei Basisregeln des lösungsorientierten Vorgehens nach Steve de Shazer:

  • Wenn etwas nicht kaputt ist, dann repariere es auch nicht.
  • Wenn du weißt, was funktioniert, mach' mehr davon.
  • ­Wenn etwas nicht funktioniert, dann hör' auf damit; mach' etwas ander(e)s.

Egal ob Beratung, Therapie, Supervision, Führung oder Coaching - eine Lösung des Problems wird am konstruktivsten erreicht, indem man sich von Anfang an auf mögliche Lösungen und nicht auf die Probleme konzentriert. 

 

Statt des Rückblicks auf die Vergangenheit (und ggf. auf mögliche Ursachen) steht die Auseinandersetzung mit Möglichkeiten in der Gegenwart und Zukunft im Vordergrund.

 

Im lösungsorientierten Kommunikationsprozess stehen ebenso die Ressourcen im Mittelpunkt, die Menschen zur Verfügung stehen. Auf dem Weg zu Zielen und Lösungen wird das genutzt, was positiv wirkt und hilfreich ist. Ebenso wird anerkannt, dass es eine Vielzahl unterschiedlicher Möglichkeiten und Wege geben mag, die zum Ziel führen.

 

Wir wissen auch, jedes Problem hat seine Ausnahmen, d.h. es gibt immer (wieder) Momente, in denen das Problem kleiner oder vielleicht sogar weg ist. Der Blick wird in der Lösungsorientierten Prozessbegleitung quasi auf unproblematische Lebensbereiche gelenkt.

 

Gleichfalls kann es nützlich sein, Problemsituationen, Konflikte, Ziele und Lösungen aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten.

AdressatInnen/ KundInnen der Weiterbildung:

1-jährige systemisch-lösungsorientierte Ausbildung für alle, die sich die grundlegenden systemischen Methoden aneignen wollen, um in beraterischen bzw. kommunikativen Kontexten und Prozessen ziel-, lösungs- und ressourcenorientiert arbeiten zu können.

  • Menschen, die beraterisch Veränderungen bei Einzelnen, Gruppen und Teams begleiten. Die Weiterbildung richtet sich u.a. an: Erzieher/innen, Pädagog/innen, Sozialarbeiter/innen, Einzelfall- und Familienhelfer/innen, Mitarbeiter/innen von Kinderschutzstellen, Mitarbeiter/innen des Jugendamtes, Berater/innen im sozialen Kontext
  • Menschen in Leitungsverantwortungen, welche über eine lösungsorientierte Kommunikation im Führungs- & Teamkontext  Veränderungen erreichen möchten

Voraussetzung für die Teilnahme an der Weiterbildung ist eine aktuelle berufliche Tätigkeit in den oben genannten Bereichen.

Abschluss/ Zertifikat:

Zertifikat des Sächsischen Instituts für Systemische Beratung und Therapie/ Familientherapie: „Lösungsorientierte/r Prozessbegleiter/in (SIS)“ mit der Empfehlung und der Möglichkeit zur Weiterführung der Weiterbildung nach den Qualitätskriterien der Systemischen Gesellschaft.

Für AbsolventInnen der LOA-Ausbildung besteht die Möglichkeit über weitere Seminarbausteine das Zertifikat „Systemischer Berater“ oder „Systemischer Therapeut/ Familientherapeut“ zu erreichen. Beides kann durch die Systemische Gesellschaft (SG) zertifiziert werden.(Teilnahme ohne Hochschulabschluss möglich)

Dauer, Termine, Inhalte:

12 Tage / 120 Stunden zu je 45 Minuten an 6  x 2 Tagen / 6 Module /

Arbeitszeit: 9.00 – 18.00 Uhr

 

siehe Termine 2012

 

 

Methodik/ Didaktik/ Kursleitung

Kollegialer Aneignungsprozess mit Demonstrationen und umfangreichen praktischen Übungselementen zu den einzelnen Inhalten; Zusammenfassende Arbeitsmaterialien zur individuellen Nutzung

 

Kursleitung: Tom Küchler, Diplom-Sozialpädagoge (FH), Systemischer Therapeut (SG), Systemischer Supervisor (SG), Systemisch-lösungsorientierter Coach (isi), Dozent für Systemische Beratung (SG), Systemischer Lehrtherapeut i.A. (SIS), Stresspräventionstrainer (IFT)

Investition

950 Euro ( inklusive 50 € Org.-gebühr)

 

Bezahlt wird der verbindliche Platz, nicht die Teilnahme. Bis 05.02. des laufenden Jahres wird eine erste Rate von 95 € auf das SIS-Konto fällig. Der Restbetrag wird in 9 monatlichen Raten zu 95 € bis zum 5. Kalendertag des jeweiligen Monats  bis zum November auf das SIS-Konto fällig. Bei Teilnahmeverhinderung besteht Zahlungspflicht. Eine Seminarteilnahme ist nur nach termingerechter Zahlung möglich. Die Zahlung des Gesamtbetrages ist möglich. Bei Stornierung der Anmeldung nach dem 31.12. wird eine Bearbeitungsgebühr von 30 € erhoben. Erfolgt ein Rücktritt innerhalb der letzten 4 Wochen vor Kursbeginn, so werden 50% der Gesamtsumme des gebuchten Platzes sofort fällig.

 

Bankverbindung:
Bank: Volksbank Chemnitz eG
Inhaber: SIS e.V.
Konto-Nr.: 321 003 770 Bankleitzahl: 870 962 14